Heute startete die Maifelder Landwirtschaftswoche. Jutta Blatzheim-Roegler nahm als Sprecherin für Landwirtschaft und Weinbau der GRÜNEN Landtagsfraktion an der Auftaktveranstaltung teil, die ganz im Zeichen aktueller agrarpolitischer Themen stand. Im Mittelpunkt lagen der Abbau von Bürokratie, ein respektvoller Umgang mit der Landwirtschaft sowie das geplante Mercosur-Abkommen.
Zur Maifelder Landwirtschaftswoche 2026 kamen neben zahlreichen Landwirt:innen auch Vertreter:innen der Landespolitik im Forum Polch zusammen. In einer Podiumsdiskussion stellten sich Jutta Blatzheim-Roegler sowie Hendrik Hering (SPD), Tobias Vogt (CDU), Marco Weber (FDP) und Helge Schwab (Freie Wähler) den Fragen und Anliegen der heimischen Landwirtschaft.
Ein zentrales Anliegen der Diskussion war es, statt weiterer Dokumentationspflichten und zusätzlicher Bürokratie das Vertrauen in die Arbeit der Landwirt:innen zu stärken. Übergreifendes Ziel müsse eine nachhaltige Stärkung der heimischen landwirtschaftlichen Produktion sein.
Viele Landwirt:innen blicken mit Sorge auf das Mercosur-Abkommen. Sie befürchten, dass mit sinkenden Zöllen günstig produzierte Agrarimporte aus Südamerika den heimischen Markt unter Druck setzen könnten. Notwendig seien daher klare Regeln für Importe, die nicht den europäischen Standards entsprechen, sowie eine wirksame Absicherung dieser Standards durch die Europäische Union. Proteste wie in anderen EU-Mitgliedstaaten lehnen die heimischen Betriebe ab.
Was ist das Mercosur-Abkommen?
Am 17.01.2026 wurde nach 25 Jahren Verhandlungen in Asunción (Paraguay) das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay unterzeichnet. Mit dem Abkommen soll eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Menschen entstehen. Im Mittelpunkt steht der Wegfall der meisten Zölle: Europa exportiert vor allem Autos und chemische Produkte, während die Mercosur-Staaten vor allem landwirtschaftliche Produkte und Rohstoffe nach Europa liefern.
Das Abkommen tritt nicht sofort in Kraft. Zunächst muss das Europäische Parlament zustimmen, und auch alle EU-Mitgliedstaaten sowie die Mercosur-Staaten müssen das Abkommen ratifizieren. Bis dahin gilt ein vorläufiges Interimsabkommen.
Jutta unterstützt die Aktion als Patin an der IGS Morbach und am Gymnasium Traben-Trarbach. Infos hier>>
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