Pressemitteilung

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Wahlkreis-Büro Jutta Blatzheim-Roegler


Bahnhof Simmern:  Kontakt zur DB erfolgreich hergestellt

Blatzheim-Roegler schlägt gemeinsames Gespräch mit Stadt und DB vor

 

Anlässlich der Diskussion zum Zustand des Bahnhofs in Simmern sowie des umliegenden Bahnhofgeländes erklärt Jutta Blatzheim-Roegler, verkehrspolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz:

„Ich begrüße, dass der Konzernbevollmächtigte der DB für Rheinland-Pfalz und Saarland, Jürgen Konz, auf meine Nachfrage hin bestätigt hat, dass ihm die Instandhaltung des Geländes um den ehemaligen Bahnhof im Herzen der Stadt ein besonderes Anliegen ist.“

Die DB lege grundsätzlich Wert auf ein gutes Bild ihrer Liegenschaften in der Öffentlichkeit. Hinsichtlich des ehemaligen Bahnhofsgebäudes werde man von Vermarktungsaktivitäten absehen, bis die Planfeststellung für die Reaktivierung der Hunsrückbahn konkret abgeschlossen sei, teilte der Konzernbevollmächtigte in einem Schreiben an die Abgeordnete mit.

Durch den Briefwechsel mit dem Konzernbevollmächtigten  konnte die Abgeordnete auch aufklären, warum eine Email der DB Netz von Anfang Februar den Adressaten, Stadtbürgermeister Dr. Nikolay, nicht erreicht hatte: Der Name des Bürgermeisters war statt mit k mit c im Adressfeld geschrieben. Inhalt der Mail war eine Reaktion auf den Beschwerdebrief des Bürgermeisters über die unhaltbaren Zustände auf dem Gelände. Dies betraf neben dem unterlassenen Vegetationsrückschnitt und der Straßenreinigung auch Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. Grund, so die Bahn,  sei der Ausfall eines Dienstleisters. Man sei einverstanden, dass die Stadt Simmern daher einmalig ihren Bauhof direkt mit den Arbeiten beauftragen könne, die Rechnung übernehme die DB.

Verwundert zeigt sich Blatzheim-Roegler, dass der Bahn der „Rückläufer“ der Mail offensichtlich nicht aufgefallen sei und auch weitere Briefe des Stadtbürgermeisters nicht beantwortet wurden. Dies habe zu der ärgerlichen Verzögerung bezüglich des Vegetationsrückschnitts geführt.

„Die Inaussichtstellung der Sicherung bzw. Sanierung  des ehemaligen Bahnhofsgebäudes erst mit Vorlage des Planungsfeststellungsbeschlusses halte ich nicht für ausreichend. Die bauliche Substanz muss bereits jetzt vor dem Verfall geschützt werden. Da ist die DB in der Pflicht,“ so Jutta Blatzheim-Roegler. „Ich habe daher um ein gemeinsames Treffen vor Ort der beteiligten DB-Behörden gebeten, um im Sinne der Stadt zu einer praktikablen, kurzfristigen Lösung zu kommen.“

„In Rheinhessen kommt es zu monatelangen Zugausfällen, weil Dienststellenleiter erkrankt sind, in Simmern kommt die Bahn ihrer Sicherungspflicht nicht nach, weil ein Dienstleister ausgefallen ist, Mails werden als Irrläufer verschickt und auf Briefe eines Bürgermeisters wird nicht reagiert – es ist schon ein trauriges Bild, was die Bahn derzeit in einigen Bereichen abgibt. Damit werden Kunden und Kommunen verärgert, es wird Zeit, dass die DB mehr Anstrengungen unternimmt, um solche Vorfälle zukünftig auszuschließen. Ich hoffe, dass es zumindest in Simmern im Dialog gelingt, für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger die Situation zu verbessern,“ stellt Blatzheim-Roegler abschließend fest.

Hintergrund

Das im Zentrum der Kreisstadt Simmern (Landkreis Rhein-Hunsrück) gelegene ehemalige Bahnhofsgebäude sowie das ca. acht Hektar große Bahngelände sind in einem schlechten Zustand. Eigentümerin ist die DB. Im April hatte sich die GRÜNE Landtagsabgeordnete Jutta Blatzheim-Roegler auf Einladung des Stadtbürgermeisters von Simmern, Dr. Nikolay, bei einem Ortstermin selbst ein Bild machen können. Entsprechende Beschwerden der Stadt waren seitens verschiedener Stellen der DB unbeantwortet geblieben. Sie sagte daraufhin zu, sich um den Kontakt zur DB zu bemühen.

Reinigungsarbeiten und Gehölzschnitt sollen regelmäßig durch die DB Netz durchgeführt werden, Vertriebsaktivitäten des ehemaligen Empfangsgebäudes sollen jedoch seitens der DBSImm bis zum Abschluss der Streckenplanungen bzw. bis zur Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses nicht erfolgen, um nicht durch Vorabverkäufe das Planungsziel zu gefährden.

 

 



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